Mogelpackung „Zukunftssicherung“

Ob „gute Zeiten“ oder „schlechte Zeiten“, ob Aufschwung oder Krise – immer sind wir es, die zahlen sollen. Unter dem Eindruck der großen Krise 2007-09 wurde bei Daimler die „Zukunftssicherung (ZuSi) 2011“ vereinbart. Jetzt – während ein Rekordquartal das nächste jagt – werden diese Vereinbarungen einfach verlängert (bis 2020).
Diese Vereinbarungen gibt es nicht zum Nulltarif:
• schlechteres Vergütungsmodell für neue Beschäftigte: VM3 bedeutet 8 % weniger als VM1
• Einführung DLTV: längere Arbeitszeiten, weniger Geld
• Höhere Leiharbeitsquote: von 4 auf 8 %
2014 verbuchte Daimler im Pkw-Geschäft Rekordabsätze und Rekordgewinne. 2015 werden diese noch getoppt. Allein im 2.Quartal fuhr der Konzern 3,7 Milliarden Euro Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ein. Trotzdem hat der Gesamtbetriebsrat mit der „ZuSi 2020“ die Wünsche von Zetsche und Co. brav abgenickt.
Die „Alternative“ wird nicht müde, immer wieder zu sagen:
• Festeinstellungen statt Leiharbeit
• Kündigung von D-Move! Mehr statt weniger Ausbildungsplätze
• Informieren, diskutieren, für Verbesserungen mobilisieren – das können und sollten BR und IG Metall tun

# Diesen und noch weitere Artikel findest du in unserer letzten Ausgabe Nr.50.

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